02.-05.08. - Fit & Fun Trainingslager
Fit & Fun TL 2007 – Der Geist lebt weiter ...
"Matthias, Markus, Stephan, Steffi, Kathi, Johanna, Margit, Robert, Gerald, Alex, Michi, Gerald. Häga…
13 hoch motivierte Fit und Funs fanden sich am heurigen Trainingslager in Kötschach-Mauthen und stellten 4 Tage ihren Mut, Einsatz und jede Menge Spaß zur Schau.
Der Donnerstag stand im Zeichen der Anreise.
Nachdem alle Räder auf den Autos montiert wurden und jeder seinen Platz hatte ging die wilde Fahrt nach Kärnten los, aber viele Baustellen erschwerten und verlangsamten diese jedoch. Nach ca. 4 Stunden Fahrt, mit einem kurzen Boxenstopp bei einem Fast Food Restaurant (welches aus sponsorrechtlichen Gründen nicht genannt werden darf, ich sag nur so viel, König war es keiner) kam ein großer Teil der Truppe an (Jo, Robert, Michi und Häga sind später angereist). Als die Zimmer bezogen und die Taschen ausgepackt waren, begrüßte die Truppe die Kapelle und die Mauthern Klamm bevor es zum Abendessen ging.
Der Freitag begann regnerisch und so fiel die Klammbegehung vorläufig ins Wasser. Trotzdem wurde Sport betrieben und in einer mitreißenden (im wahrsten Sinne des Wortes) Basketball Partie wurden alle bestehenden Regeln durch unbändigen Einsatz gebrochen. Die Knochenbrüche blieben glücklicherweise aus, der Gedanke Fit und Fun blieb daher auch am Ende bestehen.
Da es am Nachmittag wieder schöner wurde und aufgehört hat zu regnen beschloss die Truppe ein wenig Mountainbiken zu gehen. Es ging dem Radweg entlang nach Hermagor auf ein leckeres Eis wo auch Michi und Häga zum Trainingslager hinzustießen.
2 motivierte (Robert und Markus) trieb es jedoch auf einen Berg hinauf und da das Nassfeld am Weg lag, fuhren die 2 ca. 10 km. lang dort hinauf.
Samstag hieß es, nach einer kleinen entspannenden Rhythmus-Morgeneinheit (vor dem Frühstück kann Mann/Frau auch trainieren), auf zum Weissensee. Dort wartete unser Guide Robert, der Zweite, der uns in aufgemotzte Sportpaddlboote setzte und als Ziel ausgab den Weissensee in einer halben Stunde zu durchqueren (oder war dies Johannas Anweisung?). Nach harten oder weniger harten Positionskämpfen mit der Wasserlage oder/und den gegnerischen Booten kamen wir ungefähr nach einer Stunde am Ziel an. Der Ausstiegsstelle am Weg zum Sprungfelsen!
Die erste Etappe war wie auch die anderen Paddelabschnitte eine klare Angelegenheit des Guidebootes. Gerald Seidl und unser Guide Robert hatten auf jeder Etappe entscheidende Strömungsvorteile. Platz Nr. 2 in der Gesamtwertung ging souverän an das Boot Häga und Markus, wobei der Protest wegen des Singens unerlaubter Sklavengesänge noch nicht behandelt wurde. Somit ist dieses Ergebnis noch lange nicht das Endergebnis da die Einsprüche das gesamte Klassement über den Haufen werfen kann. Eine Farce für den Paddelsport der nun ähnlich dem Radsport befürchten muss, dass fehlende Sponsoren und abwesende TV Stationen abspringen. Wohin dies führen kann, war deutlich sichtbar im Rudersport:
Auch am Weissensee ansässig, das deutsche Ruder-Nationalteam. Diese mussten tatsächlich gezählte 5mal täglich den Weissensee abfahren um diese Sponsoren und TV Stationen zu finden und zu beeindrucken. Vollständigkeitshalber sei erwähnt, der 3.Platz im Paddelbewerb ging an Jo und Michi, welche nachher die Presseagenden von Stephan und Matthias übernahmen.
Wie bereits oben erwähnt war die erste Anlegestelle der Auftakt zum Sprungbewerb. So durften sich alle wagemutigen Springer aus verschiedensten Höhen in den See stürzen. Jeder versuchte sein persönliches Limit nach oben zu schrauben und es war für alle ein tolles Erlebnis. Zu erwähnen auch die 4 Springer die an diesem Tag ihr Limit auf die Tageshöchstweite 18m geschraubt haben. Gratulation Robert, Markus, Häga und Stephan, aber natürlich auch den restlichen Wagemutigen.
Nach einer kleinen Grillerei und der Sichtung des Schniddlprinzen vom Weissensee ging es heimwärts wo ein diesmal äußerst fair verlaufendes Basketballmatch den sportlichen Tag ausklingen ließ.
Am letzten Abend, an dem natürlich ausgiebig gefeiert wurde, staunten wir dann nicht schlecht, als uns der Klamm-Guide Alex die freudige Mitteilung machte, doch noch am Sonntag (dem Abreisetag) in die Klamm zu gehen. Freudig wurde das Angebot angenommen und nach einer noch fröhlichen, mehr oder weniger arg durchzechten Nacht brachte es unsere dezimierte Truppe auf immerhin 6 wackere Helden, die sich der Höhe des wohl gewaltigsten Abseilers bisher (50m), stellen würden. Matthias, Gerald, Alex, Cathy, Steffi und Stephan, begleitet von den Guides Alex und Sid, brachen schon beim ersten blinzeln der Sonne am Horizont auf um sich der Herausforderung zu stellen.
Nach einer kurzen Fahrt nach Italien und einem „kurzen“ –Grundlagen-Ausdauer Bergmarsch begann das Klettern, Rutschen und Abseilen durch die Klamm. Das Wetter war perfekt, das Wasser erfrischend so konnte uns nichts aufhalten. Nach etwa 3 Stunden Kletterei, 7 Abseilern, 3 Rutschen und 2 Sprüngen später hatten wir dann wieder unseren Ausgangspunkt erreicht.
Nach einem kurzen Boxenstopp vor der Grenze gings dann wieder nach Österreich und zurück nach hause."
Bericht von Michael MAYERHOFER, Mathias GAGER & Stephan BENEDIK

